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Black-Friday-Traffic: So bleibt Ihr Shop garantiert online

Black Friday & Co.: Wie kann ein Onlineshop gewaltigem Traffic standhalten?

Am Black Friday schnellt der Traffic vieler Onlineshops extrem in die Höhe. Seit 2013 ist der traditionell amerikanische Rabatttag auch im deutschen E-Commerce angekommen. Aber das Phänomen des Sonderverkaufstags gibt es nicht erst seit zehn Jahren. Was heute neudeutsch „Sale“ heißt, hieß früher ganz bieder „Sommer- und Winterschlussverkauf“.

Bis 2004 waren sie im stationären Einzelhandel die Schnäppchentage des Jahres. Jahrzehntelang lieferten sie Bilder von „Menschentrauben vor verschlossenen Ladentüren und Nahkampf um das letzte Billighemd“. Solche Szenen kann man heutzutage in deutschen Fußgängerzonen nicht mehr beobachten. Denn Rabattschlachten werden im 21. Jahrhundert virtuell ausgetragen. Schlussverkäufe tragen in Zeiten des Onlinehandels Namen wie Black Friday, Cyber Monday oder Singles Day.

Während bei den Schlussverkäufen im stationären Handel Ladentüren und Schaufenster den Menschenmengen standhalten mussten, ist es am Black Friday der Onlineshop, der mit gewaltigem Traffic klarkommen muss. Wie das gelingen kann und wie man sich nach einem Shop-Ausfall für das nächste Jahr erholt, erklären wir in diesem Artikel.

Black-Friday-Traffic: Eine Herausforderung für Onlineshops

Wenn ein Onlineshop zu viel Traffic auf einmal ausgesetzt ist – sei das in Folge eines Sonderverkaufstages, des Weihnachtsgeschäfts oder von TV-Spots – stellt das für die Betreiber eine große Herausforderung dar.

Zu viel Useranfragen auf einmal zwingt viele Shops in die Knie. Die Performance sinkt. Im schlimmsten Fall geht gar nichts mehr. Die Folgen: Käuferinnen und Käufer sind frustriert, die Reputation des Shops angeschlagen, und dem Unternehmen gehen Umsätze verloren.

Leider geschieht das häufig schneller, als man denkt. Platform.sh hat etwa errechnet, dass der Traffic auf E-Commerce-Websites am Black Friday und während der Cyberweek 2022 um bis zu 80 Prozent gestiegen ist. Vor allem Elektronikartikel, Mode, Möbel und Gaming-Artikel werden am Schwarzen Freitag vermehrt gekauft. Die entsprechenden Shops werden von Usern überrannt.

Das große Ziel am Black Friday und anderen Sonderverkaufstagen ist es, dem Traffic standhalten und online bleiben. Aber wie, wenn der Shop nicht darauf ausgelegt ist, so viele Zugriffe zur gleichen Zeit zu ermöglichen?

Die kurzfristige Lösung, um Black-Friday-Traffic standzuhalten: Serverleistung anpassen

Die gute Nachricht ist: In der Regel wird man von Traffic-Spitzen nicht überrascht. Man weiß, wann das Weihnachtsgeschäft anläuft; man weiß, wann der Black Friday stattfindet (am letzten Freitag im November) und das Datum des Singles Day ist leicht einzuprägen (der 11.11.). Auch andere Maßnahmen, die zu hohem Traffic führen können, etwa Rabattaktionen oder TV-Werbung, sind meist von langer Hand geplant.

Man kann sich also vorbereiten. Prävention ist in Sachen Shop-Stabilität ohnehin das A und O.

Der erste Schritt, um einen Ausfall des Shops zu vermeiden, ist die Serverleistung zu testen. Das geht etwa mit Google PageSpeed Insights oder einem WebPage Test.

Im zweiten Schritt kann man sie dann gegebenenfalls erhöhen, also zusätzliche Leistung beim Hostinganbieter buchen.

Diese Lösung kostet allerdings Zeit und Geld. Noch dazu kann die Erhöhung der Serverleistung dennoch nicht ausreichend sein, z. B. wenn es letztendlich doch mehr Zugriffe gibt als angenommen.

Die langfristige Lösung, um Black Friday standzuhalten: Hyperscaling Architektur

Ein weiteres Problem dieser Maßnahme ist, dass sich zwar viele, aber eben nicht alle Traffic-Spitzen voraussagen lassen. Was ist, wenn eine Influencerin mit einer halben Million Followern unbeauftragt ein Produkt empfehlt und ein unerwarteter Run auf den Onlineshop entsteht?

Eine langfristige Lösung, Black-Friday- und anderen außergewöhnlich hohen Traffic zu bewältigen, ist eine Hyperscaling-Architektur zu implementieren.

Dabei handelt es sich um eine skalierbare und flexible Cloud-Infrastruktur, die einem schnellen (temporären) Ansteigen der Nachfrage gerecht wird. Im Fall von Black-Friday-Traffic wären das außergewöhnlich mehr User-Anfragen an einen Onlineshop.

Während herkömmliche Hosting-Ressourcen im Voraus gebucht werden müssen und begrenzt sind, kann man mit einer Hyperscaling-Architektur schnell massiv skalieren. Wenn mehr Traffic aufkommt und die Leistung hochgezwungen wird, öffnen sich die Server, um die vermehrten Anfragen abfangen zu können – bei WEBSALE sogar automatisch und in der gleichen Sekunde, in der der erhöhte Bedarf entsteht. Gleichzeitig stellt auch die Hardware im Hintergrund den Servern mehr Leistung zur Verfügung, um den Traffic besser zu verteilen. Die Skalierbarkeit ist dabei nach oben kaum begrenzt.

Traditionelles Hosting kann zwar theoretisch unbegrenzten Traffic abfangen (genau deshalb werben Anbieter auch mit diesem Claim). In der Realität machen aber nicht die Server, sondern die Hardware schlapp. Für den User bedeutet das: Die Website ist dicht, man kommt nicht durch.

Tipps für gebrannte Kinder: Was tun, wenn der Onlineshop am Black Friday versagt hat?

Wenn ein Onlineshop am Black Friday crasht, ist das der Worst Case. Betreiber verlieren so Umsatz und verärgern womöglich ihre Kundschaft. Wichtig ist, aus einer solchen Erfahrung zu lernen und zukünftig besser vorbereitet zu sein.

Shopbetreiber sollten zunächst analysieren, worin der Grund für den Ausfall des Shops liegt. Anschließend heißt es rasch handeln. Denn einerseits beginnt die Rabattsaison jedes Jahr ein bisschen früher. Andererseits kann es jederzeit zu einer unvorhergesehenen Trafficspitze kommen.

Der vielleicht wichtigste Schritt ist, den Shop ausgiebig und frühzeitig mit einem Vielfachen des normalen Traffics zu testen. Außerdem sollten Drittanbieter-Tools  untersucht werden. Sie müssen stets up to date sein, um die Performance des Shops nicht negativ zu beeinflussen. Kurz vor einem Rabatttag sollten keine neuen Plug-ins hinzugefügt werden.

Je nach Ergebnis des Traffictests, kann es sinnvoll sein, zu einem anderen Shopsystem zu wechseln. Einem, das stabile Software, Hyperscaling-Architektur und professionellen Support bietet.

 

Unser Fazit: Händler sollten am Black Friday und allen anderen Tagen auf Traffic-Spitzen vorbereitet sein.

Ein Onlineshop, in dem User nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen kaufen können, ist das Worst-Case-Szenario für Onlinehändler. Es ist unerlässlich, dass der Shop zu jeder Zeit erreichbar und performant ist – selbst bei außergewöhnlich hohem Traffic wie am Black Friday oder an anderen Sonderverkaufstagen.

Das lässt sich mit einer Hyperscaling-Architektur einfach und verlässlich realisieren. Sie sorgt dafür, dass das Shopsystem punktgenau skaliert wird.

WEBSALE nutzt eine Hyperscaling-Cloud-Architektur. Damit laufen die Onlineshops unserer Kunden schnell, stabil und sicher –am Black Friday und allen anderen Tagen im Jahr. Wir erzählen Ihnen gerne mehr. Schreiben Sie uns eine Mail, rufen Sie uns an (+49 911 63221 0) oder schicken Sie eine Anfrage über unser Kontaktformular!

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