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Shop-Relaunch: Ja oder Nein?

Shop-Relaunch

Die Entscheidung für einen Shop-Relaunch trifft man nicht so beiläufig, wie der ein oder andere Kunde vielleicht in diesem einkauft. Denn ein Relaunch macht richtig Arbeit. Deshalb sollte man sich gut überlegen, ob, wann und wie man relauncht.

Das soll gar nicht abschreckend klingen. Denn ein Shop-Relaunch kann nicht nur notwendig sein, sondern auch mehr Umsatz bringen. Aber man sollte stets das Kosten-Nutzen-Verhältnis abwägen, bevor man sich in ein solches Projekt stürzt.

Gute Gründe für einen Shop-Relaunch

Damit der Nutzen die Kosten übersteigt, müssen die Gründe für einen Shop-Relaunch wirklich überzeugend sein. Dazu zählen:

  • Usability-Optimierung ist nicht oder nicht ausreichend möglich
  • ein zeitgemäßes Design ist für die Zielgruppe entscheidend
  • der Shop ist nicht responsiv
  • die Suchmaschinenoptimierung ist technisch eingeschränkt
  • neue Funktionen sind nötigt
  • zu viele Plug-ins gefährden Performance und überkomplizieren die Administration (Featuritis)
  • der Shop hat kein Content-Management-System, braucht aber viel Content

 

All diese Gründe sind so schwerwiegend, dass sie den Aufwand eines Relaunches des Shops rechtfertigen. Denn Nichthandeln könnte den Unternehmenserfolg mittel- oder langfristig beeinträchtigen.

Keine guten Gründe für einen Shop-Relaunch

Es gibt aber auch eine Menge Gründe, warum man einen Relaunch zwar möchte, dieser aber nicht zu empfehlen ist. Das können sein:

  • ein veraltetes Design
  • der letzte Relaunch ist schon mehrere Jahre her
  • die Usability müsste optimiert werden
  • es gibt ein neues Unternehmenslogo
  • Texte müssen geändert werden
  • neuer oder anderer Content wird benötigt
  • Mitbewerber haben ihren Shop gerelauncht
  • man hat freie Kapazitäten


Solange sich diese Dinge nicht auf den Erfolg des Shops auswirken, sind sie keine überzeugenden Gründe für einen Relaunch.

Ja, das Design mag veraltet sein. Aber wenn die Kunden trotzdem munter weiter shoppen, ist das für sie offensichtlich kein K.-o.-Kriterium. Ein neues Logo und Textänderungen lassen sich auch im bestehenden System umsetzen und ein Mitbewerber mag einen nigelnagelneuen Shop haben, aber solange das für ihn keinen Wettbewerbsvorteil darstellt, sollte man nicht zwanghaft nachziehen.

Am wenigsten ist ein bisschen freie Zeit ein Grund, ein solches Mammutprojekt zu starten. Denn am Ende wird es wahrscheinlich doch mehr Ressourcen verbrauchen als angenommen.

Shop-Relaunch mit altem oder neuem System?

Wenn ein Facelift des Shops nicht ausreicht, sollte man relaunchen. Das ist auch ein guter Zeitpunkt, die bestehende Systemlandschaft zu hinterfragen. Ist es besser, die derzeitige Lösung zu aktualisieren oder auf ein neues Shopsystem zu wechseln?

Diese Frage lässt sich beantworten, wenn man die wichtigsten Funktionen eines Onlineshops betrachtet:

Skalierbarkeit

Skalierbarkeit ist für Webshops von zentraler Bedeutung. Wenn das aktuelle System eine Internationalisierung (weitere Sprachen, Währungen, verschiedene Steuersätze, unterschiedliche Lieferbedingungen) oder weitere Kundengruppen (Zielgruppenshops) nicht hergibt, muss ein neues her.

Funktionen

Es gibt Funktionen, die man gerne hätte, und solche, die entscheidend für den Erfolg des Shops sind. Die letzteren müssen im System umsetzbar sein, andernfalls ist seine Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr. Denn Kunden, die solche Funktionalität von Mitbewerbern gewohnt sind setzen sie irgendwann voraus.

Performance

Wahrscheinlich wiegt nichts schwerer als ein schlecht performanter Shop. Mit vielem finden sich User ab, aber nicht, wenn etwas grundsätzlich nicht funktioniert. Hat das aktuelle System häufige Downtimes oder läuft instabil, muss es abgelöst werden.

Shop-Nebenkosten

Ein Shop kann super laufen, aber ein Relaunch dennoch nötig sein. Und zwar dann, wenn der Aufwand hinter den Kulissen zu groß ist. Sind die Shop-Nebenkosten zu hoch, weil zu viele Mitarbeiter zu lange mit der Datenpflege beschäftigt sind oder Updates durch zu viele Plug-Ins zu teuer werden, ist es aus kaufmännischer Sicht sinnvoll, einen Relaunch zu machen.

Frontend

Das Frontend eines Shops ist das Online-Schaufenster des Anbieters. Seine Aufgabe ist es, zu verkaufen – indem es den Käufer abholt, ihm Vorschläge liefert, ihm die Navigation einfach macht. Wird der Shop aber genutzt, um Prozesse abzudecken, die eigentlich in ein ERP-Systems gehören, ist er von seiner Aufgabe als Topverkäufer abgelenkt. Das darf nicht sein.

Kundenerlebnis

Ein erfolgreicher Webshop bietet dem User ein hervorragendes Kundenerlebnis. Wenn das mit dem aktuellen System nicht möglich ist, weil es die Funktionen nicht hergibt oder es nicht performant genug ist, wirkt sich das auf die Customer-Experience und ultimativ auf den Umsatz aus.

3 goldene Regeln für den Relaunch

Damit der Shop-Relaunch gelingt, sind unbedingt drei Dinge zu beachten.

1. Spezialisten beauftragen

Das Projektteam sollte mit externen Leuten bestückt sein, die sich mit Shopsystemen und E-Commerce-Prozessen auskennen. Allrounder sind eher weniger geeignet. Intern sollten Menschen an einem solchen Projekt mitwirken, die nicht nur entsprechendes Knowhow haben, sondern auch die Motivation für einen Relaunch mitbringen. Gemeinsam können interne und externe Profis ein starkes Team bilden.

2. Entscheider überzeugen

Natürlich hängt bei einem Shop-Relaunch viel vom Budget ab. Wenn den Entscheidern der Nutzen klar ist, werden sie die entsprechenden Gelder bereitstellen.

3. Gut planen

Man sollte sich nicht zu viel auf einmal vornehmen. Ratsam ist es, kleine Stationen abzustecken und nicht zu viel gleichzeitig machen, wie etwa simultan Shop und das ERP-System wechseln. Erst wenn ein Projekt abgeschlossen ist, sollte man sich dem nächsten widmen.

Der beste Zeitpunkt für einen Shop-Relaunch

Das E-Commerce-Business ist schnelllebig, Tempo ist entscheidend für den Erfolg. Wenn man auf die Fragen „Wo steht der Shop in fünf Jahren?“ und „Kann unser Shop alles bieten, was Kunden dann erwarten?“ mit dem aktuellen System keine zufriedenstellenden Antworten findet, dann ist es an der Zeit, den Shop zu relaunchen. Und zwar so schnell wie möglich. Denn umso größer der Shop, desto schwieriger wird der Wechsel.

WEBSALE

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WEBSALE wünscht schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. 🎄✨

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Es ist geschafft: Der Black Friday bzw. die Black Week ist rum! 🖤🤑

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Hier kommen unsere Highlights vom diesjährigen Shop Usability Award 🙌

Nicht nur waren wir mit Jennifer Pusch wieder in der Fachjury vertreten und durften so mit unserer Expertise die vielen tollen und modernen Shops bewerten. In diesem Jahr waren wir auch wieder bei der Preisverleihung in München dabei. 🏅🤩

Ganz klares Highlight hier war für uns natürlich der Sieg unseres langjährigen Kunden @thebritishshopde. 🏆💚
Bereits 2019 konnte TBS den Sieg in der Kategorie “Special Interest” davontragen und dieses Jahr in der Kategorie “Luxus und Lifestyle” erneut gewinnen - ein ganz seltener Fall, so @hallohannes.de.

Wir sind stolz und dankbar für das Vertrauen unseres Kunden über die vergangenen 15 Jahre und sind gespannt auf alles, was noch kommt. 💪

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📈 Onlineshops im Wachstum kommen früher oder später an ihre Leistungsgrenze.

🚀 In den meisten Fällen hilft eine Skalierung des Onlineshops den Betreibern aus der Zwickmühle.

Was Skalierung bedeutet, welche Wege es gibt und wie das funktioniert, erläutert unserer neuer Blogartikel. 💡

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🏆 Die wohl bekannteste Auszeichnung im E-Commerce, der Shop Usability Award, wird bald wieder verliehen! 🏆

Unsere Head of Design, Jenni, vertritt uns als Teil der Jury und bewertet die Shops mit tatkräftiger Unterstützung ihres Webdesign-Teams. Wer seinen Shop anmelden will sollte dies bis zum 14.10. machen - je früher desto besser, denn umso mehr public votes können noch gesammelt werden. 🔥

Mit dabei sind auch einige unserer Kunden:

🐶 @vetconcept

👗 @seventyseven_com

💍 @leaf_jewelry

👑 @thebritishshopde

🍽 @hagengrote.de

🌲 @koxdirect

💡 Übrigens: Shops bewerten geht auch ohne Teil der Jury zu sein.

Mehr Infos unter https://insights.k5.de oder Link in bio!

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