Neues Jahr, neue Chancen: Diese E-Commerce Trends bestimmen den Onlinehandel 2021

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Kaum eine Branche ist aktuell so gefragt wie der E-Commerce: Innerhalb kürzester Zeit gilt es, digitale Vertriebswege auszubauen und Wachstumschancen clever zu nutzen. Für den Onlinehandel geht mit 2020 ein Rekordjahr zu Ende, das viele Entwicklungen rasant vorangetrieben hat. Doch wo geht die Reise 2021 hin? Viele Trends verschwinden nicht plötzlich zum Jahreswechsel. Im Gegenteil, einige schon bekannte Themen legen noch einen Zahn zu und werden den Onlinehandel nachhaltig verändern und bereichern.

Wir machen die Bestandsaufnahme zu den sechs spannendsten E-Commerce-Themen, die uns auch 2021 begleiten werden.

1. Flexibilität und Skalierbarkeit durch Cloud Commerce

Durch vermehrte Investitionen in die Infrastruktur der Händler, werden Shopsysteme in der Cloud auch 2021 eine entscheidende Rolle einnehmen. Ob für Einsteiger oder Profis – für eine langfristig erfolgreiche Zukunft im Onlinehandel sind Händler mit Komplettsystemen aus Shopsoftware, Betrieb, Wartung und Support optimal aufgestellt. Das skalierbare Shopsystem wird jederzeit an das wachsende Kundenaufkommen, die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen des Shops  angepasst.  Eine starke Performance ist somit garantiert. Außerdem sorgt das nahtlose Zusammenspiel aus Software und Betrieb für die optimale Abstimmung aller wichtigen Komponenten und kurze Projektzeiten bei der Implementierung.

2. Kundennähe und gesteigerte Umsatzpotenziale durch digitalisierte B2B-Vertriebsprozesse

Das letzte Jahr hat die Digitalisierung besonders im B2B-Bereich beschleunigt. Nach wie vor gilt es schnellstmöglich digitale Vertriebswege auf- bzw. auszubauen, um den Kontakt zu den Bestandskunden und der Zielgruppen auch während der Pandemie aufrecht zu erhalten. Und der B2B-E-Commerce legt weiter zu: Laut Prognosen wird sich dessen Gesamtumsatz bis 2025 nahezu verdoppeln. Für B2B-Unternehmen stellt sich daher nicht die Frage, ob das Geschäft ins Internet verlagert werden sollte, sondern wie die beste digitale Lösung aussieht und welche Systeme auch langfristig die nötigen Skalierungs-Freiheiten bieten. Der digitale Vertriebsweg ist weit mehr als nur ein Kaufen-Button. Die Kundenerwartungen müssen dabei in die Customer Journey des Onlineshops übertragen werden.

3. Individuelle Kundenansprache und Personalisierung dank KI

Künstliche Intelligenz wird 2021 deutlich mehr Raum im E-Commerce einnehmen als bisher. So kann eine KI-optimierte Suchfunktion den Käufer direkt zu den richtigen Produkten führen, nicht verfügbare bzw. nicht passende Produkte ausblenden und die Customer Experience so entscheidend verbessern. Zudem bieten KI-basierte -Tools Händlern gute Einblicke in die aktuelle Nachfrage sowie über die Verkaufszahlen zu bestimmten und beliebten Produkten. Dies ermöglicht es sowohl Marketingaktionen als auch das Sortiment in Echtzeit an die Kundenwüsche anzupassen.

4. Nachhaltigkeit: „Think Green“ wird zum Verkaufsargument

Die Pandemie hat nicht nur unsere Lebensweise durcheinandergewirbelt, sondern auch unser Konsumverhalten stark beeinflusst. Qualität, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit treten als entscheidende Kauffaktoren stärker in den Vordergrund. Laut einer aktuellen Studie möchte rund jeder zweite Verbraucher zu weniger bekannten Marken wechseln, wenn sich diese für Nachhaltigkeit einsetzen. Auch im E-Commerce ist das Thema Nachhaltigkeit längst angekommen: Umweltfreundliche, aus recyceltem Material hergestellte Verpackungen oder klimaschonende Versandlösungen sind nur die Spitze des Eisbergs. Für den umweltbewussten Onlinehandel setzen Händler auf klimaneutrale Shoplösungen. Beim klimaneutralen Shopsystem von WEBSALE werden beispielsweise alle CO2- und andere klimabeeinflussenden Emissionen der Unternehmensprozesse durch die Förderung von Klimaschutzprojekten zu 100 Prozent ausgeglichen.

5. Push für Social Commerce durch neue Shoppingfunktionen auf Plattformen

Social Commerce bleibt weiter auf dem Vormarsch. Durch neue Shoppingfunktionen und die Optimierung der Plattformen nimmt der Produktkauf über die sozialen Netzwerke weiter Fahrt auf. So steht bei Instagram der Rollout einer direkten Bestellung mit Checkout direkt in der App bevor, und auch YouTube testet neue Social Commerce Funktionen. Mit der Einführung von Shopping Carts bei WhatsApp können User Produktkataloge diverser Marken ansehen, verschiedene Produkte sammeln und die vollständige Auswahl im Chat direkt an den Shop weitergeben. Neue Social Commerce Funktionen bieten Händlern damit nicht nur weitere Schnittstellen zum Kunden sondern auch neue Umsatzchancen.

6. Anteil an Mobile Commerce steigt weiter

Schon lange ein Dauerbrenner und mittlerweile ein Must Have für erfolgreiche Onlinehändler: Auch 2021 gehört Mobile Commerce zu den Top-Themen im eCommerce. Bis Ende des Jahres wird sogar erwartet, dass rund drei Viertel der gesamten eCommerce-Einkäufe über Smartphone und Tablet getätigt werden. Für Onlinehändler ist damit die Agenda für 2021 klar: Die Mobile-Usability muss noch mehr in die Unternehmens- Konzepte integriert und geschärft werden. Die eigene Shopping-App ist keine Zukunfts-Musik mehr, sie rückt eindeutig in greifbare Nähe!  

Fazit: Bleiben Sie am Ball

Eins ist klar, der E-Commerce wird auch 2021 in vielen Branchen weiter zulegen. Die richtige technologische Infrastruktur und schnelle Umsetzungen entscheiden dabei, wer neben den großen Playern mithalten kann. Der Fokus der E-Commerce-Trends 2021 liegt vor allem auf der Weiterentwicklung. Das Potential bereits bekannter E-Commerce Technologien ist noch lange nicht ausgeschöpft. Die digitale Welt ist schnelllebig und Online-Händler müssen sich damit auseinandersetzen, sich ständig zu verbessern und auch mal neue Wege zu gehen. Was heute gut funktioniert, kann morgen schon überholt sein.

Während die Themen Personalisierung, KI und Mobile Commerce schon lange im E-Commerce-Raum stehen und auch deren Potential bereits von vielen Händlern erkannt und umgesetzt wurde, war das Thema Nachhaltigkeit bisher für viele Händler eher ein verzichtbares nice to have. Aber genau diese Einstellung ändert sich gerade – vor allem auf Kundenseite. Aus einem nice to have wird also ein must have.

Um am Ball zu bleiben ist ein zuverlässiger und aktiver System-Partner Gold wert. Ein flexibel skalierbares Shopsystem unterstützt Händler, sich den kommenden Anforderungen zu stellen.

Stephanie Meyerdierks

WEBSALE AG

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